MDR AKTUELL - Meldungen um 13:00 Uhr

19. Mai 2024, 13:06 Uhr


Slowakischer Premier nach Attentat außer Lebensgefahr

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico schwebt nach dem Attentat auf ihn nicht mehr in Lebensgefahr. Das teilten sein Stellvertreter und die behandelnde Klinik mit. Sein Zustand sei aber weiter sehr ernst. Er werde lange Zeit für die Genesung brauchen. Fico war am Mittwoch von einem 71-jährigen Mann angeschossen worden. Der Täter konnte unmittelbar nach der Tat festgenommen werden. Der slowakische Innenminister geht klar von einer politischen Motivation des Schützen aus. Er habe aus Hass gegen Fico und seine Politik auf den Ministerpräsidenten geschossen.


Mitteldeutsche THW-Helfer im Hochwasser-Einsatz

In den Hochwassergebieten sind auch 40 Helfer des Technischen Hilfswerkes aus Sachsen und Thüringen im Einsatz. Wie THW-Sprecherin Andrea Wirth MDR AKTUELL sagte, kommen sie aus den Ortsverbänden Aue-Schwarzenberg, Bautzen und Rudolstadt/Saalfeld, Plauen und Kamenz. Die Freiwilligen hätten Pumpen und andere Großgeräte dabei. Der Einsatz im Saarland und in Rheinland-Pfalz werde mehrere Tage dauern. Heftige Regenfälle hatten für Überflutungen, Erdrutsche und hohe Schäden gesorgt. Das Wasser im saarländischen Überschwemmungsgebiet zieht sich nach Angaben des Innenministeriums fast überall zurück. Auch in Rheinland-Pfalz wurde mit den Aufräumarbeiten begonnen. 


Ölraffinerie in Russland bei ukrainischem Drohnenangriff getroffen

Bei ukrainischen Luftangriffen ist in der russischen Schwarzmeer-Region Krasnodar eine Ölraffinerie getroffen worden. Den örtlichen Behörden zufolge waren sechs Drohnen auf dem Werksgelände in Slawjansk eingeschlagen. Der Nachrichtenagentur Interfax zufolge stellte die Raffinerie daraufhin den Betrieb ein. Laut ukrainischer Armee wurde auch ein Minensuchboot der Schwarzmeerflotte zerstört. Seit die russische Armee Anfang des Monats eine neue Bodenoffensive in der nordostukrainischen Region Charkiw gestartet hat, verstärkt die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf russisches Gebiet. So sollen Logistik und Nachschub des russischen Militärs gestört werden.


Lindner meldet neue Zweifel an Kindergrundsicherung an

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat erneut Zweifel an den Plänen für eine Kindergrundsicherung geäußert. Er sagte den Funke-Medien, die zusätzlich geplante Geldleistung sei an zwei Bedingungen geknüpft. Zum einen sollte es weniger statt mehr Bürokratie geben. Inzwischen sei jedoch von 5.000 zusätzlichen Staatsdienern die Rede. Zum anderen sollte die Kindergrundsicherung mehr Anreiz für Eltern zum Arbeiten schaffen. Stattdessen, so Lindner, würden laut Studien Zehntausende Menschen mit Arbeit weniger Geld erhalten als mit der Kindergrundsicherung. Der FDP-Chef rief dazu auf, im parlamentarischen Verfahren zu prüfen, ob und wie die Bedingungen erfüllt werden könnten.


Vermummte zünden Pyrotechnik: Verletzte in Dresden

Das letzten Spiel der Saison ist im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion erneut von Ausschreitungen überschattet worden. Wie die Polizei mitteite, wurden bei der Partie gegen Duisburg vier Menschen durch das Zünden von Pyrotechnik verletzt. Sie erlitten Atemwegsreizungen, Verbrennungen, Atemnot und einen Schock. Etwa 100 Vermummte hätten im K-Block der Dynamo-Anhänger Rauchfackeln und einen Böller gezündet. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.